Schulgarten

Die Kollegin Frau Blüm hat mit Kindern einer Ganztagsklasse einen Schulgarten angelegt. Im Herbst wurden alle Vorbereitungen getroffen, damit es im Frühjahr losgehen konnte. Inzwischen blühen die Erdbeerpflanzen. Der Kopfsalat gedeiht prächtig , die Erbsen sind ausgesät und die Rankhilfen bereits angebracht. Was wird wohl auf den noch freien Flächen wachsen?

Unser Schulgarten (Konzept)

Unser Schulgarten - Konzept und Zielsetzung
Die Grundschule Kastellaun hat seit letztem Herbst einen kleinen Schulgarten, der zur Zeit von Schülern der Klasse 2a betreut wird. Wir wollten einen Garten anlegen, der möglichst viele Bereiche abdeckt. So gibt es neben einem Ziergarten, der die Kinder im Frühling bereits mit seinen Krokussen, Narzissen ... begeisterte, auch einen Nutzgarten. Hier haben wir schon Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Zuckererbsen, Kopfsalat und Kartoffeln gesetzt. Demnächst folgen noch Tomaten, Gurken und Johannisbeeren. Bei der Auswahl der einzelnen Pflanzen war wichtig, dass es solche sind, die die Kinder auch wirklich mögen. Der Garten soll ja schließlich Spaß machen! Das reife Obst und Gemüse wird von den Schülern der Garten-AG beim gemeinsamen Frühstück präsentiert werden. Alle Schüler der Grundschule können dann selbst feststellen, wie lecker die frischen Sachen aus dem eigenen Schulgarten schmecken und dass sie besonders aromatisch sind. Das stärkt ihr Bewusstsein für eine gesunde Ernährung. Bei der Pflege des Gartens legen wir großen Wert darauf, rein biologisch zu arbeiten, denn unser Garten soll selbstverständlich ein Bio-Garten sein!  Wir verzichten auf jeglichen Einsatz von chemischen Mitteln und Kunstdünger. Es kommen nur biologische Dünger zum Einsatz.Ein Komposthaufen wird angelegt, damit die Schüler erfahren, wie aus Gartenabfällen wertvoller Dünger und Humus entsteht. Die Nährstoffe der abgestorbenen Pflanzen sind Nahrung für die nächste Pflanzengeneration. Sie werden sehen, wie der momentan noch sehr feste, lehmige Gartenboden von Jahr zu Jahr immer dunkler, lockerer und fruchtbarer wird und die Pflanzen darin immer besser gedeihen. Außerdem werden die Kinder bemerken, wie der zur Zeit relativ "tote" Boden immer lebendiger wird, denn es werden sich immer mehr Kleinstlebewesen ansammeln. In einem naturnahen Garten ist eine große Artenvielfalt wichtig, auch an Tieren. Wie wichtig z.B. Regenwürmer, Vögel oder Insekten (hier vor allem die Bienen) sind, wissen die Schüler vielleicht schon aus dem Sachunterricht, in ihrem Schulgarten können sie es selbst erleben. Auf diese Weise kann das Bewusstsein für den Natur- und Umweltschutz bei den Kindern gefördert werden. In den Wintermonaten und bei schlechtem Wetter werden solche Themen u.a. mit den Schülern theoretisch  erarbeitet. Bis zur Ernte ist viel Arbeit notwendig, auch das wird den Garten-Kindern bewusst werden. Aber so erkennen sie auch den Wert unserer Nahrungsmittel. Sie lernen, welch weiter Weg es vom Samenkorn bis zur reifen Frucht ist. Die "Arbeit" in unserem Schulgarten macht den Schülern der Garten-AG ( momentan sind dies:  Louis Ank, Emily Daniels, Mia Haberkorn, Joshua Henneberger, Paul Karsten, Nico Kötz, Diana Kramer, Johanna Rittersma, Farsona Safarow, Ann-Christin Schnare sowie die drei Vorschulkinder Max, Wadim und Enrico) sehr viel Freude
Sie machen alles für und in ihrem Garten mit viel Begeisterung und Hingabe: Da wird eifrig gehackt, gesetzt, gesät, gegossen, gekehrt ....  :-)   
Alle sind sehr stolz auf IHREN Garten!
Hoffen wir nun auf eine gute erste Ernte!

Unser Schulgarten - eine prima Sache!

Weitere Bilder Gartenjahr 2016